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Freie Wähler für Förderung des Breitensports

Zur Aufnahme einer Veranschlagung im Haushalt 2003 bezüglich des Zuschussantrages des SV-DJK in Höhe von € 65.000 gab Stadtrat Günter Schirmer in der Sitzung vom 09.04.03 für die Freie Wählervereinigung Kolbermoor nachstehende Erklärung ab:

„Aufgrund meiner der aktiven Mitgliedschaft im SV-DJK und meiner Übungsleiter-Tätigkeit im Verein sollte meine Einstellung zum Sport hinlänglich bekannt sein.

Freie Wähler aufseiten des Sports

Auch die Freien Wähler Kolbermoor standen schon immer auf der Seite des aktiven Sportbetriebs und wollen es auch künftig mit dessen Unterstützung so halten.

Dass der Sport in Kolbermoor auch mittelfristig nicht zu kurz kommt, dokumentieren ja die Ausgabenplanungen bis 2006. So stellt die Kommune neben der Dreifachturnhalle und den zugehörigen Außenanlagen der neuen Hauptschule zusätzlich in den nächsten Jahren beträchtliche Mittel (nämlich zwei mal € 250.000) zum Ankauf neuer Sportflächen jenseits der Staatsstraße auch für die Vereine zur Verfügung.

Mittelbereitstellung ausschließlich für Sportbetrieb

Um aber den überstrapazierten Haushalt 2003 unserer Stadt heuer nicht noch weiter zu belasten, schlagen wir zur Finanzierung nötiger, einzig für den Sportbetrieb erforderlicher Umbaumaßnahmen eine Kompromisslösung vor und stellen hierfür den Abstimmungsantrag:

Die Stadt stellt für diese Erstsanierung an der „Turner-Alm“(Duschen, Dach des Kabinenbereichs...)  € 15.000 unter der Voraussetzung bereit, dass der Verein nachweislich die gleiche Summe für den genannten Zweck investiert!

100%-Bezuschussung für Gaststättenrenovierung nicht möglich

Eine 100% - Bezuschussung zu € 65.000, wie vom Sportverein gewünscht, sollte aus unserer Sicht nicht erfolgen, da Steuergelder nicht in eine Gaststättensanierung fließen können.

Um der Geschäftsordnung des Stadtrats gerecht zu werden, schlagen wir zur Gegenfinanzierung vor, diesen Betrag aus den Ansätzen des Harrerhauses (Haushaltsstelle 352 . 940) zu finanzieren., zumal hier noch keine Kostenschätzung vorliegt.

Für die in 2002 nicht in Anspruch genommenen Planungskosten (der Haushaltsstelle 56.950)  in Höhe von € 50.000 wäre es durchaus möglich, einen Haushaltsrest zu bilden, da sich die Jahresrechnung offensichtlich gerade in der Abschlussphase befindet. Daher beantragen wir zweitens, diesen Haushaltsrest zu bilden!“

Über den Zuschussantrag ist noch zu entscheiden

Anmerkung: Der weitergehende Antrag zur Aufnahme des Haushaltsansatzes zu € 65.000,00 wurde gegen die Stimmen der Freien Wähler mehrheitlich genehmigt. Nachdem es sich hier jedoch rein um die Festlegung im Rahmen des Haushaltsplanes handelte, ist über den tatsächlichen Zuschussantrag noch zu entscheiden. Die Bildung eines Haushaltsrestes für zukünftige Planungen wurde abweichend vom Antrag mit € 35.000 genehmigt und von den Freien Wählern mitgetragen. 

Stadtrat Dieter Kannengießer