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Rainer Laukemper wollte Verjüngung -         Neuwahlen und politische Standortbestimmung bei den Freien Wählern

Mit einem neuen Vorsitzenden wollen die Freien Wähler Kolbermoors ihren Kurs der Konzentration auf die örtlichen kommunalen Aufgaben fortsetzen. Einstimmig wählten sie Alfred Thunig an die Spitze ihres Ortsverbandes. Der 40 jährige Aus- und Fortbildungsleiter bei der Firma Kathrein löst Rainer Laukemper als ersten Vorsitzenden ab. Laukemper legte das Amt nach 21 jähriger Führungstätigkeit in jüngere Hände. Damit will er dem neuen Vorsitzenden die Möglichkeit geben, bis zur nächsten Kommunalwahl 2008 eigene Schwerpunkte zu setzen. 

Laukemper erläuterte den Werdegang der Freien Wähler, denen er seit 1972 angehört und deren Vorsitzender er seit 1983 war. 1989 rückte er für den verstorbenen Dr. Walter Junkenitz im Stadtrat nach und war darin bis 1996 vertreten.  Die heutige Freie Wählervereinigung entstand in den 60er Jahren aus Mitgliedern des Gewerbeverbandes Kolbermoor. Im Jahr 1974 wurde der Verein durch die Satzungsgebung und Eintragung in das Vereinsregister auf rechtliche Beine gestellt. Eine amüsante Bereicherung des Abends war ein Super8-Film aus dem Jahr 1978, in dem sich die damaligen  Stadtratskandidaten vorstellten. 

Nach dem Revisionsbericht von Claus Hardt wurde die bisherige Vorstandschaft einstimmig entlastet. Danach nahm der Wahlausschuss mit Claus Hardt, Nik Kannengießer und Gerhard Schlarb seine Tätigkeit zur Neuwahl auf. In kürze Stand das Ergebnis fest

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1. Vorsitzender, Alfred Thunig; 2. Vorsitzender, Dieter Kannengießer; Schriftführer, Michael Eder; Pressesprecher, Günter Schirmer; Kassier, Michael Kannengießer; Besitzer, Susanne Kirschner und Stefan Reischl.

 

(von links: Günter Schirmer, Michael Kannengießer, Michael Eder, Stefan Reischl, Alfred Thunig, Dieter Kannengießer, Susanne Kirschner, Rainer Laukemper)

In einem kurzen Statement erläuterte der neue Vorsitzende seine Ziele, die er in der unabhängigen kommunalpolitischen Mitarbeit definierte: „Wir brauchen keine Vordenker aus den Parteizentralen und auch keine ideologischen Zwänge und parteipolitische Vorgaben“. Anschließend brachte er gleich seinen ersten Antrag in die Versammlung ein. Alfred Thunig schlug den langjährigen bisherigen Vorsitzenden Rainer Laukemper als Ehrenvorsitzenden vor. Diesem Antrag wurde einstimmig entsprochen. Mit einem Geschenkkorb bedankte sich der neue Vorsitzende beim scheidenden stellvertretend für die Versammlung für dessen geleistete Arbeit.