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Veröffentlichung in der Bürgerzeitung 10/1999
 

Freie Wähler pro Kolbermoorer Jugend

Einführung einer Mittagsbetreuung an der Adolf-Rasp-Schule
Die Jugendreferentin Frau Sabine Balletshofer stellte in der letzten Stadtratssitzung den Dringlichkeitsantrag, daß die Stadt Kolbermoor, wie beim bestehenden Verein zur Mittags-betreuung der Schülerinnen und Schüler an der Grundschule Rainerstraße, unterstützend tätig wird. Eine kombinierte Vereinsführung beider Mittagsbetreuungen war offenbar nicht mög-lich und mündet nunmehr in eine eigene Vereinsgründung. Die Dringlichkeit war wegen der Terminierung des Zuschußantrages gegeben. Diese Vereinsgründung wird von allen im Stadt-rat vertretenen Fraktionen und Gruppierungen durch Stellung von Gründungsmitgliedern un-terstützt. Die Freien Wähler bedanken sich bei der Stadträtin Sabine Balletshofer für ihr En-gagement.
Seitens des 1. Bürgermeisters Reimeier wurde die Vorgehensweise der Schulleitung und der kurzfristige Dringlichkeitsantrag kritisiert. Leider durfte sich der in der Stadtratssitzung anwe-sende Rektor der Schule Claus Hardt zu diesem Thema nicht äußern. In einem 4-seitigen Brief an den Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden erläuterte Herr Rektor Hardt, die Chronoligie der Entstehung dieser Mittagsbetreuung und bedauerte die Reaktion des Bürger-meisters. Die Freien Wähler hoffen, daß sich wieder das nötige Vertrauensverhältnis zwischen Bürgermeister und dem Schulleiter aufbaut.
Offener Jugendtreff rückt in greifbare Nähe
Bereits vor 30 Monaten wurde dem Antrag des FW-Stadtrates Dieter Kannengießer zuge-stimmt, über den offenen Jugendtreff abzustimmen, sobald über die Räumlichkeiten gespro-chen werden kann. In der letzen Stadtratssitzung beantragte die CSU die Einrichtung eines „offenen Jugendtreffs“ im sog. „Gärtnerhaus“ an der Ludwigstraße, sowie die Umsiedlung der Gärtner in einen Container. Diese Idee der Raumnutzung war zwar nichts neues, jedoch be-wegte der Antrag nunmehr doch, daß dem Stadtrat eine Konzeption vorgelegt wurde. Über das Städtebauförderungsprogramm „Die soziale Stadt“, könnte nach Aussagen der Verwal-tung die Sanierung und die sozialpädagogische Betreuung bezuschußt werden. Nach Auffas-sung von Stadtrat Dieter Kannengießer wird man auf eine staatliche Bezuschussung keines-falls verzichten und daher die genannte Möglichkeit in Anspruch nehmen. Der Umsetzung der Gärtner in Container wurde seitens der Freien Wähler eine Absage erteilt. Die Freien Wähler unterstützen die Anregung, daß sich die Jugendlichen am Ausbau ihrer Räume selbst beteili-gen.
Anzumerken ist, daß die Stadt bereits im Juli die Einstellung einer Sozialpädagogin beschlos-sen hat. Diese betreut die neu eingerichtet Praxisklasse und bereitet den künftigen offenen Jugendtreff vor.
 
 

FW-Pressereferent
Günter Schirmer