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Freie Wähler – „Parteifrei, die Zukunft der Stadt gestalten“
- Nominierungsversammlung bei den Freien Wählern –

Das gewählte Team der Freien Wähler:


FW-Kandidaten gemäß der Liste:1. Dieter Kannengießer, 2, Günter Schirmer, 3. Alfred Thunig, 4. Josef Hartinger, 5. Stefan Reischl, 6. Lotte Feinbube, 7. Manfred Werner, 8. Nikolaus Kannengießer, 9. Erika Schütt, 10. Rainer Laukemper, 11. Franz Schifflholz, 12. Michael Dümmling, 13. Dr. Pergiorgio Cauzzi, 14. Alfred Elsperger jun., 15. Fanz Hertle, 16. Gerhard Schlarb.



Die Freien Wähler trafen sich im Nebenzimmer des Gasthauses „Zum Mareis“ um ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl am 03. März 2002 zu nominieren. Wahlleiter Claus Hardt erläuterte das Verfahren, das die Vorstandschaft entsprechend der gesetzlichen Möglichkeiten ausgewählt hatte. Nachdem keine Änderungsanträge eingingen, wurde die geheime Blockwahl, in der auch Streichungen möglich waren, durchgeführt.
Freie Wähler konzentrieren sich nur auf örtliche Aufgaben
Vor dem Wahlgang stellten sich die bewerbenden Damen und Herren persönlich vor. In ihren Kernaussagen begründeten alle Kandidaten ihre Mitgliedschaft bei den Freien Wähler damit, dass diese Gruppierung keine Partei sei und ihre Entscheidungen frei getroffen werden könnten. Zudem konzentriert sich das politische Engagement des Vereins ausschließlich auf die örtlichen Belange. Günter Schirmer interpretierte das neue Logo und den Slogan für die anstehende Kommunalwahl : „Parteifrei, die Zukunft der Stadt gestalten“ . „Die Freien Wähler Kolbermoor hätten genügend qualifizierte Personen um die Bewerberliste zu füllen, dennoch wollen wir für die nächste Wahl mindestens vier Spitzenkandidaten mit Mehrfachnennung aufstellen um unser Ziel, eine vernünftige Fraktionsstärke, zu erreichen“. so Vorsitzender Rainer Laukemper. Da die Freien Wähler mit einem repräsentativen Bürger-Querschnitt antreten, erwarten sie sich eine erhebliche Steigerung bei den Listenkreuzen.
Wichtigste Programmpunkte angesprochen
Dieter Kannengießer erläuterte als FW-Sprecher der die Themenschwerpunkte für die Wahlen. Zur Standortfrage der Sportflächen war er der Meinung, dass die Stadt mit dem Verein an einen Strang ziehen müsse. Wichtig sei auch eine bedarfsgerechte Entwicklung des Spinnereigeländes. Hierfür wurde ein Projektausschuss eingesetzt, an dem alle politischen Gruppierungen beteiligt sind. Als weiteren Punkt: Die Kulturförderung - Musikschule, Bücherei und Volksbildungswerk sollten sachgerecht ausgestattet sein. Insbesondere wurde die Verbesserung der Medienauswahl angesprochen. Die Musikschule nannte Kannengießer als unbestritten die Beste im Landkreis. Für das Heimat- und Industriemuseum, das die Stadt dem Förderverein zur Bewirtschaftung zur Verfügung stellte, wurde das ehrenamtliche Engagement dieser Mitglieder herausgestellt. Weiter setzte er sich mit Themen wie Hochwasserfreilegung, Fortsetzung der Städtebauförderung, Finanzierung der neuen Hauptschule und des Bau- und Wertstoffhofes auseinander. „Der offene Jugendtreff komme sehr gut an und biete auch den nicht in Vereinen organisierten Jugendlichen eine Heimat“, so der Referent.
Diskussion über Wahlkampfthemen und Neutralität
Peter Zach nannte aus seiner Sicht die Diskussion um die Vereinssportflächen als Wahlthema Nummer eins. In der weiteren Auseinandersetzung wurden u. a. auch über Verkehrsverbesserungen und die Situation der Kolbermoorer Innenstadt gesprochen. Zudem wurde die Anregung, einen „Meckerstammtisch“ für die Bürger einzuführen, gerne aufgegriffen. Da die Freien Wähler bereits in ihrer September-Versammlung entschieden, ohne einen eigenen Bürgermeisterkandidaten anzutreten und aus Gründen der Neutralität keine Wahlempfehlung aussprachen, stellen sich die Bürgermeisterkandidaten in der Januarversammlung der Freien Wähler den Kolbermoorern vor. ( Hinweis: Alle drei Bewerber sagten bereits zu).